Einblicke in das Leben junger Meisen
Einblicke in das Leben junger Meisen
Seit 5 Jahren hängt im Lindenbaum vor der Schule ein Nistkasten mit Kamera. Dieser konnte damals im Rahmen der Entstehung des Naturschutzzimmers angeschafft werden. 5 Jahre fanden sich keine Mieter. Letztes Jahr wäre es fast soweit gewesen, aber leider suchte sich der Trauerschnäpper ein neues Quartier.
Dieses Jahr nun war ein Blaumeisenpärchen sehr fleißig und baute ein Nest. In der Woche vor Himmelfahrt lagen dann plötzlich 7 kleine Eier im Nest. Das war eine Überraschung! Schüler der Klasse 5 recherchierten gleich mal, wie lange die Brutzeit dauert. 12-16 Tage sollte es wohl brauchen. Über Himmelfahrt war es dann soweit. Leider konnte der Schlupf nicht beobachtet werden. Am Montag dann war die Überraschung groß, als 7 kleine Meisenkücken geschlüpft waren. 7 kleine Wunder!
Noch nackt und blind wurden sie von beiden Eltern gefüttert. Die Schüler aller Klassen konnten während des Unterrichts die Entwicklung verfolgen. Für die Klassen 5 zum Thema „Vögel“ und für Klasse 9 „angeborene Reflexe“ war die Beobachtung der Meisenjunge die ideale Unterrichtsergänzung. Inzwischen sind aus den nackten, blinden Kücken 7 kleine Minimeisen geworden, welche ihre Eltern zu Höchstleistungen in Sachen Füttern herausfordern. Noch sitzen sie im Nest, aber in ein paar Tagen werden sie flügge und verlassen den Nistkasten. Wir werden sie vermissen!
Katrin Lange
Fachlehrer Biologie












Die Herausforderungen waren ebenso ungewöhnlich wie unterhaltsam: Wasser musste geschickt transportiert werden, Gummistiefel flogen durch die Luft,schwere Fässer rollten über die Wiese, und beim Sackweitwurf war nicht nur Kraft, sondern auch Technik gefragt. Besonders beliebt – und gefürchtet – war das legendäre 

