Wissenswertes

Backaktion zu Gunsten 30 Jahre EVOSG

Einblicke in das Leben junger Meisen

Einblicke in das Leben junger Meisen

Seit 5 Jahren hängt im Lindenbaum vor der Schule ein Nistkasten mit Kamera. Dieser konnte damals im Rahmen der Entstehung des Naturschutzzimmers angeschafft werden. 5 Jahre fanden sich keine Mieter. Letztes Jahr wäre es fast soweit gewesen, aber leider suchte sich der Trauerschnäpper ein neues Quartier.
Dieses Jahr nun war ein Blaumeisenpärchen sehr fleißig und baute ein Nest. In der Woche vor Himmelfahrt lagen dann plötzlich 7 kleine Eier im Nest. Das war eine Überraschung! Schüler der Klasse 5 recherchierten gleich mal, wie lange die Brutzeit dauert. 12-16 Tage sollte es wohl brauchen. Über Himmelfahrt war es dann soweit. Leider konnte der Schlupf nicht beobachtet werden. Am Montag dann war die Überraschung groß, als 7 kleine Meisenkücken geschlüpft waren. 7 kleine Wunder!
Noch nackt und blind wurden sie von beiden Eltern gefüttert. Die Schüler aller Klassen konnten während des Unterrichts die Entwicklung verfolgen. Für die Klassen 5 zum Thema „Vögel“ und für Klasse 9 „angeborene Reflexe“ war die Beobachtung der Meisenjunge die ideale Unterrichtsergänzung. Inzwischen sind aus den nackten, blinden Kücken 7 kleine Minimeisen geworden, welche ihre Eltern zu Höchstleistungen in Sachen Füttern herausfordern. Noch sitzen sie im Nest, aber in ein paar Tagen werden sie flügge und verlassen den Nistkasten. Wir werden sie vermissen!

Katrin Lange
Fachlehrer Biologie

Berufe im Test bei MAKERZ MATCH...

MAKERZ MATCH 1Bei MAKERZ MATCH hatten Schüler die einmalige Gelegenheit, in zehnminütigen Minipraktika verschiedene Berufsfelder hautnah zu erleben.MAKERZ MATCH 4 An 12 Stationen unterstützen Unternehmensvertreter die Jugendlichen bei spannenden Aufgaben, die praxisnahe Einblicke in den Arbeitsalltag und die jeweiligen Berufe ermöglichen. Unsere 62 Schüler der Jahrgangsstufe 8 konnten beim MAKERZ-MATCH - Berufe im Test selbst aktiv werden und an 11 Stationen verschiedene Berufe erkunden. Die kurzen Minipraktika boten spannende sowie erkenntnisreiche Einblicke und halfen dabei, eigene Interessen und Talente zu entdecken.

 MAKERZ MATCH 2MAKERZ MATCH 3

Erzgebirgsspiele Leichtathletik Annaberg

Leichtathletik
Ileichtathletik 2 kn der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz stellten sich 19 Schüler unserer Schule der sportlichen Herausforderung im Rahmen derErzgebirgsspiele.In großen und stark besetzten Starterfeldern zeigten sie vollen Einsatz– und das mit großem Erfolg. Zahlreiche Podestplätze konnten errungen werden, was die starke Leistung des gesamten Teams unterstreicht. 🥇🥈🥉

Ob im Sprint, Dreierhopp, Rundenlauf, Ballschocken oder Kugelstoßen – in jeder Disziplin wurde mit Ehrgeiz und Motivation gekämpft. Neben den sportlichen Erfolgen kam auch der Teamgeist nicht zu kurz: Die Schüler unterstützten sich gegenseitig lautstark und sorgten für leichtathletik 1 keine tolle Stimmung in der Halle.

 

 

Die Fachgruppe Sport

Virtuell im Klassenzimmer – Wie ein Avatar einem Schüler die Teilnahme am Schulalltag ermöglicht

Seit Beginn des Schuljahres nimmt ein Schüler unserer Schule auf ganz besondere Weise am Unterricht teil: Krankheitsbedingt kann er momentan nicht persönlich ins Klassenzimmer kommen – doch dank moderner Technik ist er trotzdem mitten im Geschehen dabei. Möglich macht das ein sogenannter „Avatar“, der seinen Platz im Klassenzimmer einnimmt und über den der Schüler live mit seinen Mitschülern und Lehrkräften verbunden ist.
Der Avatar ist ein kleiner, roboterähnlicher Apparat mit einem beweglichen Kopf, Lautsprecher, Mikrofon und einer Kamera. Über sein iPad – das zur Grundausstattung der Schüler unserer Schule gehört – kann der Schüler den Avatar aus der Ferne steuern: Er kann sehen, was in der Klasse passiert, hören, was gesagt wird, sich melden, mitsprechen und sogar Emotionen zeigen. Wenn es ihm gut geht, ist er auch in den Pausen mit seinen Freunden im Gespräch – ein kleiner, aber wichtiger Schritt zurück in den gewohnten Alltag.
Dass der Avatar mehr ist als nur ein technisches Hilfsmittel, zeigt sich im täglichen Miteinander: Die Mitschüler nehmen den Avatar ganz selbstverständlich an und auch die Lehrkräfte integrieren ihn bewusst in den Unterricht. So muss der Schüler Inhalte nicht allein nachholen, sondern kann live dabei sein und aktiv mitlernen.

avatarEin besonderes Highlight war die Teilnahme an einem Klassenausflug ins Schülerlabor „Wunderland Physik“ an der TU Chemnitz. Über den Avatar konnte er die Experimente mitverfolgen und mit seiner Klasse den Geheimnissen der Physik auf die Spur kommen – fast so, als wäre er selbst vor Ort gewesen.
Sowohl der Schüler als auch seine Familie sind sehr dankbar für diese Möglichkeit. Die Eltern berichten, dass ihr Kind durch die regelmäßige Teilhabe am Schulalltag deutlich weniger isoliert ist und neue Motivation geschöpft hat.
Ermöglicht wurde der Einsatz des Avatars auch durch die  Unterstützung des „Elternvereins krebskranker Kinder e.V.“. Der Avatar selbst wurde vom Medienpädagogischen Zentrum des Erzgebirgskreises ausgeliehen.
Wir freuen uns sehr, dass diese technische Lösung so erfolgreich in den Schulalltag integriert werden konnte – ein schönes Beispiel dafür, wie Digitalisierung im Bildungsbereich nicht nur Lernen, sondern auch Gemeinschaft fördern kann.

M. Böttcher
Klassenleiterin

Highland Games in Großrückerswalde – Ein Erlebnis der besonderen Art

ClansAm 19. Juni 2025 verwandelte sich das Sportplatzgelände der Evangelischen Oberschule „Erhard und Rudolf Mauersberger“ in eine Arena voller Energie, Teamgeist und schottischem Flair. Die Siebtklässler der Schule erlebten ein Event, das alles andere als gewöhnlich war – es waren Highland Games, wie man sie sonst nur aus Schottland kennt. Stilecht in Kilts waren Schüler und Lehrer traditionell gekleidet. In bunten Schottenröcken, organisiert in Clans, zogen die Jugendlichen los, fest entschlossen, Ruhm und Ehre für ihre Teams zu erringen. Doch hier ging es nicht nur um Muskelkraft – vielmehr ging es um Spaß, Zusammenhalt, Verständigung und gegenseitiges Anfeuern die Schlüssel zum Erfolg.tauziehen

SchlängellaufDie Herausforderungen waren ebenso ungewöhnlich wie unterhaltsam: Wasser musste geschickt transportiert werden, Gummistiefel flogen durch die Luft,schwere Fässer rollten über die Wiese, und beim Sackweitwurf war nicht nur Kraft, sondern auch Technik gefragt. Besonders beliebt – und gefürchtet – war das legendäre Tauziehen, bei dem sich die Clans mit vollem Eifer gegenüberstanden.Und als Höhepunkt sorgten selbst kreierte Tanzbeiträge der Clans für Begeisterung und Applaus. Mit jedem Wettbewerb wuchsen viele Schüler über sich hinaus. Dtanzprobe ker Stolz, Teil eines Teams zu sein, war greifbar – und spiegelte sich am Ende in den Ergebnissen wider. Doch Zahlen waren an diesem Tag Nebensache: Es zählten vor allem die gemeinsamen Erlebnisse. Den krönenden Abschluss bildete ein liebevoll vorbereitetes Mittagessen, serviert – ganz stilecht – mit kleinen Einlagen in der Sprache der Highland Games. Beim Essen wurde gelacht, diskutiert und auf die Highlights des Tages zurückgeblickt.baumstamm 1 k

Für viele unserer Schüler war es ein Tag ein Erlebnis, das nicht nur körperlich forderte, sondern auch Freundschaft, Respekt und Teamgeist in den Mittelpunkt rückte. Kurz gesagt: ein Erlebnis, das bei den Schülern noch eine Weile lang in Erinnerung bleiben wird.

Das Team der Highland Games

 

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